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Aufnahmegesellschaft

wird häufig als Synonym für Deutsche ohne Migrationshintergrund verwendet, wirkt dabei jedoch ausgrenzend, da Eingewanderte und ihre Nachkommen auch zu den Aufnehmenden gehören. Ein klärender Zusatz, wie multikulturelle Aufnahmegesellschaft wäre sinnvoll, damit deutlich wird: Es sind die rund 83 Millionen1 Bürger*innen in Deutschland gemeint.

Einwanderer

sind Menschen, die nach Deutschland gekommen sind, um dauerhaft zu bleiben. Derzeit ist jedoch in diesem Kontext oft fälschlich die Rede von Zuwanderern, Menschen mit Zuwanderungsgeschichte und ähnlichem.