sind nach statistischer Definition
• in Deutschland lebende ||Ausländer,
• eingebürgerte ||Deutsche, die nach 1949 in die Bundesrepublik eingewandert sind
• sowie in Deutschland geborene Kinder mit deutschem Pass, bei denen sich der Migrationshintergrund von mindestens einem Elternteil ableitet.

Zunächst wurde »Personen mit Migrationshintergrund« in der Verwaltungs- und Wissenschaftssprache verwendet. Doch als durch Einbürgerungen und das neue Staatsangehörigkeitsrecht von 2000 der Begriff ||Ausländer nicht mehr funktionierte, um ||Einwanderer und ihre Nachkommen zu beschreiben, ging die Formulierung auch in die Umgangssprache ein (siehe auch ||Einbürgerung und ||Doppelte Staatsbürgerschaft). Inzwischen wird der Begriff von manchen als stigmatisierend empfunden, weil damit mittlerweile vor allem (muslimische) »Problemgruppen «assoziiert werden. Eine gute Alternative: ||Menschen aus Einwandererfamilien.