wäre im Sinne des Grundgesetzes eine staatliche Kontrolle von Medien, vor ihrer Veröffentlichung (Vorzensur) und ist in Deutschland verboten (Art. 5 GG). Die Meinungsfreiheit hat dort ihre Grenzen, wo andere Rechte verletzt werden, z. B. durch Volksverhetzung. Werden strafbare Inhalte im Internet nachträglich gelöscht, geschieht das im Rahmen der Strafverfolgung und / oder des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes, NetzDG. Teilweise wird eine »Zensur« beklagt, wenn online gegen rassistische Äußerungen und für zivile Umgangsformen appelliert wird. Tatsächlich zeigt dies lediglich gute Manieren, Anstand und eine Meinungsvielfalt im demokratischen Diskurs.