sind deutsche Staatsangehörige oder sog. deutsche »Volkszugehörige« (jur. Bezeichnung, Bundesvertriebenengesetz) und ihre Nachkommen, die ihren Wohnsitz im Zusammenhang mit dem Zweiten Weltkrieg verloren haben. Auch ||Aussiedler gelten gesetzlich als Vertriebene. Vertriebene, Aussiedler*innen oder Spätaussiedler*innen haben einen rechtlichen Anspruch darauf, aus Ländern des ehemaligen Ostblocks in Deutschland aufgenommen zu werden. In der Bundesrepublik bekommen sie in der Regel automatisch die sog. Statusdeutscheneigenschaft und sind somit keine ||Ausländer.

Weiterführende Begriffe: || Asylsuchende, || Displaced Persons (DPs), || Geflüchtete, || Heimatlose Flüchtlinge