stammt aus der Kulturszene und wurde in Deutschland von der Kulturschaffenden Shermin Langhoff eingeführt. Postmigrantisch steht für den Prozess, die Gesellschaft nach erfolgter Einwanderung mitzugestalten. Wird Deutschland als ||Einwanderungsgesellschaft akzeptiert, werden Kategorien wie ||deutsch / nicht-deutsch bedeutungslos; in einer postmigrantischen Gesellschaft müssen sich ||Deutsche ohne Migrationshintergrund auch eingliedern. Es gilt die zuvor herrschenden (Miss-) Verhältnisse gemeinsam neu zu verhandeln. Hinweis: Postmigrantisch ist nur als Adjektiv zu verwenden.