ist zur Standardvokabel in der Asyldebatte geworden. Gemeint ist meistens das Mitgefühl der vielen Ehrenamtlichen, die sich für ||Geflüchtete engagieren und damit eine Willkommenskultur schaffen. Vorher war Willkommenskultur eher ein politisches Leitbild für die multikulturelle Aufnahmegesellschaft im Kontext der Integrationsdebatte. Kritisiert wird der Begriff z.B. von Medienwissenschaftler Alexander Kissler, der darauf verweist, dass sich das Wort »Willkommen« nur auf den kurzen Vorgang des Kommens beziehe, also keinen sich verstetigenden Zustand bezeichnen könne.

Weiterführende Begriffe: || Aufnahmegesellschaft, || Einwanderungsgesellschaft