|| Talmud

ist ein Gesetzeskodex und nach dem ||Tanach das bedeutendste Schriftwerk des Judentums. Im Talmud steht, wie die ||Thora von den ersten ||Rabbis verstanden und ausgelegt wurde. Er besteht aus zwei Teilen und liegt in zwei Ausgaben vor, dem Jerusalemer Talmud und dem babylonischen Talmud. Wenn einfach vom Talmud gesprochen wird, ist in der Regel der babylonische gemeint.

Thema:

|| Tanach/Tenach

ist die Heilige Schrift des Judentums. Er entstand in einem 1.200 Jahre andauernden, komplexen Prozess als Sammlung unterschiedlicher religiöser und profaner jüdischer Schriften. Der Tanach wurde etwa 100 ||n.d.Z. in 24 Bücher eingeteilt und kanonisiert. Er erzählt die Geschichte der Schöpfung und des Volkes Israel über einen Zeitraum von 1.300 Jahren. Das Christentum hat alle Bücher des Tanach in etwas anderer Anordnung als Altes Testament übernommen.

Thema:

|| Thora/Tora/Torah

ist der erste Teil der Heiligen Schrift des Judentums (||Tanach) und besteht aus fünf Büchern. Sie ist der Grundstein jüdischen Glaubens und eine Quelle für jüdisches Recht, Ethik und Lebensweise. Daneben wurde die mündlich überlieferte Lehre später im ||Talmud festgehalten.

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|| Traveller

Die derart bezeichneten Gruppen in Irland,  Großbritannien und den USA wählen als Selbstbezeichnung meist den Begriff Pavee. Sie haben eine andere Herkunft, Siedlungsgeschichte und Sprache als die europäischen  Rom*nja  und  sprechen nicht ||Romanes, sondern Shelta. Dies weist zwar Merkmale des Romanes auf, beruht aber auf der irischen (gälischen) Sprache  und  dem  Englischen. Ihre Diskriminierungsgeschichte ist der der europäischen Rom*nja sehr ähnlich.

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|| Tschador

bedeutet auf Persisch »Zelt« und ist ein den ganzen Körper bedeckender Umhang. Er wird vor allem von Frauen im Iran getragen.

Weiterführende Begriffe: || Burka, || Hijab, || Kopftuch, || Kopftuchträgerin, || Niqab

Thema:

|| Türkischstämmige (Bürger*innen)

ersetzt oftmals die früher gängige Bezeichnung »Türken« und berücksichtigt, dass fast die Hälfte davon inzwischen deutsche Staatsbürger*innen sind. Korrekter ist allerdings die Bezeichnung türkeistämmige Menschen, da viele Einwanderer(kinder) aus der Türkei Kurd*innen oder Angehörige anderer Minderheiten sind und sich nicht als »türkisch« verstehen.

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