Suchergebnisse: "Flüchtlingskrise"

|| »Flüchtlingskrise« (91% Relevanz)

ist ein häufig verwendeter Begriff der aktuellen Berichterstattung zur Asyldebatte. Er sagt aus, dass es eine Krise wegen ||geflüchteter Menschen gebe, kann allerdings kritisch hinterfragt werden: Gemessen an derzeit weltweit rund 60 Millionen Menschen auf der Flucht und der Zahl von gut 81 Millionen Einwohner*innen in Deutschland, erscheinen knapp eine Million Menschen, die nach Deutschland kommen, nicht sehr viel. Zudem weist das Schlagwort »Flüchtlingskrise« die Verantwortung den geflohenen Menschen zu, anstatt die Ursachen für Probleme in einem möglichen Versagen deutscher Gesetze und Strukturen zu suchen. Entsprechend könnte auch von einer Asylgesetzkrise oder neutraler von Asylpolitik die Rede sein.

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|| »Flüchtlingsstrom«, »Zustrom«, »Flüchtlingswelle« (0% Relevanz)

sind Metaphern in der aktuellen Berichterstattung, mit denen die Einreise von ||Geflüchteten beschrieben wird. Sie vermitteln das Bild eines Naturphänomens, das sich seinen Weg nach Deutschland bahnt oder das Land überschwemmt. Dies suggeriert, dass die Politik machtlos einer Naturgewalt ausgesetzt ist und weist damit den Schutzsuchenden selbst die Verantwortung für asylpolitische oder strukturelle Probleme bei ihrer Aufnahme in Deutschland zu. Angemessener wäre es, zum Beispiel eine konkrete Zahl zu nennen, ggf. Vergleiche anzustellen oder von Zuzug zu sprechen.

Weiterführender Begriff: ||Asylantenstrom

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|| Obergrenze (0% Relevanz)

ist eine politische Forderung, um das Recht auf Asyl in Deutschland auf eine bestimmte Anzahl von Personen zu beschränken. Dabei ist unklar, ob solch eine Obergrenze rechtlich zulässig wäre. Das Recht auf Asyl ist ein Grundrecht und hat Verfassungsrang

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